"Der pinke Schal"
"Der pinke Schal" , ein Theaterprojekt von Asylsuchenden, Studierenden des Studiengangs Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam, der Universität Potsdam sowie Potsdamer Bürgerinnen, erzählt die Geschichte eines jungen Asylbewerbers, der ein Leben im Wartezimmer am Rande der Gesellschaft führt. Das Wartezimmer ist ein deutsches Asylbewerberheim. Jeder seiner Schritte wird überwacht und reglementiert durch eine übermächtige bürokratische Maschine – den Chor der Bürokratie. Alles überwachend thront er über der Szenerie. Es erscheint dem Protagonisten unmöglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. In der Straßenbahn lernt er die Studentin Maria Kaiser kennen. Die beiden verlieben sich.
Als er versucht, aus seiner Situation auszubrechen, gerät er in einen Konflikt mit den Behörden. Ein Koffer wird zum herrenlosen Gepäckstück und löst eine fatale Ereigniskette aus…
Das Thema: Bürokratie und Menschlichkeit. Auf surreale Weise erlebt das Publikum die Geschichte des Protagonisten im Zeitraffer. Überzogen, mit einem kleinen Augenzwinkern, aber der nötigen Ernsthaftigkeit fordern die Akteure dazu auf, gängige Klischees zu hinterfragen.
23. September, Bürgerhaus am Schlaatz, 19.00 Uhr >> Karten reservieren
24. September, Bürgerhaus am Schlaatz, 19.00 Uhr >> Karten reservieren
25. September, Waschhaus Schiffbauergasse, 19.00 Uhr >> Karten reservieren
Nach jeder Aufführung bietet ein Publikumsgespräch Raum für Diskussion.

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